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FAQ Fagen Frequently Asked Questions
"häufig gestellte Fragen beantworten wir hier".
Für wen ist ein Assistenzhund geeignet?
Ein Assistenzhund kann Menschen mit körperlichen oder psychischen Einschränkungen im Alltag unterstützen. Dazu gehören beispielsweise Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Epilepsie, Diabetes, Autismus oder posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS). Gemeinsam schauen wir in einem persönlichen Erstgespräch, ob ein Assistenzhund zu Ihrer individuellen Lebenssituation passt.
Was brauche ich um einen Assistenzhund führen zu dürfen?
* Ärztliche Diagnose über die bestehende Erkrankung oder Behinderung
* Fachärztliche Bescheinigung, dass ein Assistenzhund im Alltag eine sinnvolle Unterstützung sein kann
* Schwerbehindertenausweis (falls vorhanden) oder ein entsprechender Nachweis über die Beeinträchtigung
Diese Unterlagen können unter anderem wichtig sein, wenn ein Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse oder der Eingliederungshilfe gestellt wird.
Zusätzlich ist es wichtig, dass der zukünftige Assistenzhundhalter bereit ist, aktiv an der Ausbildung seines Hundes mitzuwirken, da die Ausbildung gemeinsam als Mensch-Hund-Team erfolgt.
Welche Assistenzhundearten gibt es?
Es gibt verschiedene Arten von Assistenzhunden. Dazu gehören Mobilitätshunde für Menschen mit körperlichen Einschränkungen, PSB-Hunde (Psychosoziale Begleithunde) für Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie Warn- und Anzeigehunde, die zum Beispiel epileptische Anfälle oder Veränderungen des Blutzuckerspiegels erkennen können.
Wie läuft die Ausbildung eines Assistenzhundes ab?
Die Ausbildung erfolgt gemeinsam mit dem zukünftigen Assistenzhundhalter als Mensch-Hund-Team. In regelmäßigen Trainingseinheiten lernen Hund und Mensch Schritt für Schritt die Grundlagen des Trainings sowie spezielle Assistenzaufgaben, die im Alltag benötigt werden.
Wie lange dauert die Ausbildung eines Assistenzhundes?
Die Ausbildung dauert in der Regel etwa 1,5 bis 2 Jahre. Die genaue Dauer hängt vom Alter des Hundes, der gewählten Assistenzhundeart und der individuellen Entwicklung des Mensch-Hund-Teams ab.
Mit welchen Kosten muss ich rechnen?
Anschaffungskosten ca. 2000 bis 4000 Euro
Ausbildungskosten ca 10.000 bis 25.000 Euro
der Gesundheitstest mit ca. 1000 -1500 Euro ist hier mit drin
laufende Kosten Futter, Tierarzt, Versicherung,
Welche Trainingsmethoden verwendet Ihr in der Ausbildung?
Unser Arbeit mit dem Hund orientiert sich an modernen Lerntheorien und an wissenschaftlichen neusten Erkenntnissen aus der Verhaltensforschung.
Kann auch mein eigener Hund zum Assistenzhund ausgebildet werden?
In vielen Fällen ist das möglich, wenn der Hund die nötigen Voraussetzungen mitbringt. Wichtig sind ein freundliches Wesen, hohe Sozialverträglichkeit, Belastbarkeit sowie Freude an der Zusammenarbeit mit dem Menschen und zuletzt das Alter! Altersgrenze liegt bei 3 bis 4 Jahren.
Welche Eigenschaften sollte ein Assistenzhund haben?
Ein Assistenzhund sollte ein stabiles Wesen, Gelassenheit, Lernfreude und eine hohe Menschenbezogenheit mitbringen. Ebenso wichtig sind Sozialverträglichkeit, Konzentrationsfähigkeit und die Fähigkeit, auch in ungewohnten Situationen ruhig zu bleiben.
Wie oft findet das Training statt?
Das Training findet in der Regel einmal pro Woche oder alle zwei Wochen statt. Zusätzlich üben die Teams die Trainingsinhalte regelmäßig im Alltag weiter.
Kann ich auch einen Welpen zum Assistenzhund ausbilden lassen?
Ja, viele Assistenzhunde werden bereits als Welpen auf ihre spätere Aufgabe vorbereitet. In diesem Fall beginnt die Ausbildung mit einer guten Sozialisierung, Grundgehorsam und einer engen Bindung zwischen Mensch und Hund.
Wie erkenne ich einen Assistenzhund?
Assistenzhunde tragen meist eine spezielle Kenndecke oder ein Geschirr, das sie als Assistenzhund kennzeichnet. Nach bestandener Prüfung erhalten Assistenzhunde außerdem eine offizielle Kennzeichnung
Darf ein Assistenzhund überall mit hin?
Assistenzhunde dürfen ihren Menschen in der Regel auch in Bereiche begleiten, in denen Hunde normalerweise nicht erlaubt sind, zum Beispiel in Geschäfte oder öffentliche Einrichtungen. Voraussetzung ist eine entsprechende Ausbildung und Kennzeichnung und ja auch eine Hund der in Ausbildung ist bekommt eine Kennzeichnung auf der steht "Assistenzhund in Ausbildung" und kann dann zu sehr vielen Einrichtungen mitgenommen werden z.B. Einkaufszentren, Ärzte, Krankenhaus usw.
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Was kostet die Ausbildung eines Assistenzhundes?
Die Kosten für eine Assistenzhundeausbildung können je nach Assistenzhundeart, Trainingsumfang und Dauer der Ausbildung variieren. In einem persönlichen Gespräch informieren wir ausführlich über Ablauf und Kosten der Ausbildung.
Kann ich mich vor der Ausbildung beraten lassen?
Ja, eine ausführliche Beratung ist uns sehr wichtig. Gemeinsam besprechen wir die persönliche Situation, klären offene Fragen und schauen, ob ein Assistenzhund und welche Assistenzhundeart am besten passt.
Wie beantragt man die Kostenübernahme für einen Assistenzhund?
Der Antrag auf Kostenübernahme sollte zunächst bei der zuständigen Krankenkasse gestellt werden. Diese prüft, ob eine Finanzierung über die Krankenversicherung möglich ist.
Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein Assistenzhund von der Krankenkasse übernommen oder bezuschusst werden. Grundlage dafür ist in Deutschland die Assistenzhundeverordnung (AHundV), die seit 2023 gilt.
Sollte die Krankenkasse die Kosten nicht übernehmen, besteht in manchen Fällen die Möglichkeit, einen Antrag bei der Eingliederungshilfe zu stellen. Dort wird geprüft, ob ein Assistenzhund als Teilhabeleistung für Menschen mit Behinderung unterstützt werden kann.
Da jeder Fall individuell bewertet wird, empfehlen wir, sich frühzeitig beraten zu lassen. Gerne unterstützen wir unsere Teams bei Fragen rund um die Ausbildung und mögliche Finanzierungswege.Viele Assistenzhundeteams finanzieren die Ausbildung auch über Spendenaktionen, Stiftungen oder Fördervereine. Wir beraten unsere Teams gerne zu möglichen Unterstützungswegen.
Welche Rassen eignen sich als Assistenzhund?
Labrador Retriever, Golden Retriever, Doodle, Pudel, Collie, Viszla, Beagle, Cocker Spaniel, Lagotto, Spanischer Wasserhund, Portugiesischer Wasserhund, Australien Shepherd, Mischlinge Alle Hunde die die Charaktereigenschaften besitzen. Nicht geeignet sind Herdenschutzhunde und Molossertypen
Wie lange darf ein Assistenzhund arbeiten?
Ein Assistenzhund kann in der Regel etwa 8 bis 10 Jahr aktiv arbeiten. Wann er in den Ruhestand geht, hängt jedoch immer von seinem Gesundheitsstand und seinem Wohlbefinden ab. Nach abgelegter Prüfung kann er wenn er gesund ist bis zum 10 Lebensjahr arbeiten.
Kommt ihr zu mir nach Hause oder muss ich zum Training kommen?
Das Training findet in der Regel am Anfang die erstenmale zu Hause in gewohnter Umgebung statt. Danach wird an verschiedenen Orten trainiert, in Parks, in der Stadt oder in einem Lebensmittelgeschäft usw.